Tramin: Wandergenuss und Kulturerlebnis


Die Verbindung zwischen Wandergenuss und Kulturerlebnis: der Kastelazweg. Mit knapp 10 Kilometern Länge und nur 350 Metern Höhenunterschied zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkt ist die etwa 2,5-stündige Wanderung zwischen Tramin und Kurtatsch auch für wenig geübte Wanderer gut geeignet.
Der Wanderweg führt sehr aussichtsreich vom Kirchlein St. Jakob auf dem Weinhügel Kastelaz in Tramin bis hinüber nach Kurtatsch und über den Traminer Ortsteil Rungg zurück zu der kleinen Kirche St. Jakob (auch Kastelazkirchlein genannt), deren Freskenzyklus mit dem Bestiarium ein Höhepunkt für kulturell interessierte Wanderer ist.

Ferienwohnungen in Tramin

 

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Südtirols Süden in der stillen Jahreszeit


Noch wird auf den Obstplantagen und Feldern entlang der Etsch geerntet, gelesen, gepflückt und gesammelt, in den Buschenschänken und Höfen getörggelt und gefeiert, doch nicht mehr lang und es beginnt hier im Süden Südtirols die stille, die besinnliche, die stimmungsvolle Jahreszeit. Wenn sich Eppan mit grünen Tannen schmückt, das Paulsner Glühweinstandl beim Krippenbummel für Wärme von innen sorgt und rund um den Kalterer Marienbrunnen ‘S Kalterer Christkindl Einzug hält, dann herrscht in der ganzen Ferienregion eine einladend-festliche Atmosphäre.
Adventskonzerte mit den Musikkapellen, der duftende Südtiroler Zelten, die Vielfalt an heimischem Kunsthandwerk und die köstlichen Südtiroler Produkten, die an liebevoll dekorierten Ständen zu Verkauf und zur Verkostung  angeboten werden, sorgen für eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit. Ob im Eppaner Winterwald, in den Gassen von St. Pauls oder beim Kalterer Christkindl – von Ende November bis zum Heiligen Abend ist die stimmungsvolle Stille die Hauptattraktion im Süden Südtirols. Zwar sind auch die nächsten Skigebiete mit ihrem Pistentrubel nicht weit, doch wirklich fündig wird hier südlich der Landeshauptstadt Bozen in den Wintermonaten vor allem jener Reisende, der Entspannung und Gelassenheit, stimmungsvolle Momente und gepflegte Winterwanderwege ohne Massenandrang sucht.
Das Mendelgebirge und mit ihm das Tresner Horn, der Fennberg, der Roen, der Penegal und der Gantkofel sind für Winterwanderer ein echtes Kleinod. Und wen es nicht ganz so hoch hinaufzieht, der erwandert den Eppaner und den Kalterer Höhenwanderweg, bevor er sich von der wohltunende Vorweihnachtsatmosphäre in den Weindörfern gefangen nehmen lässt.

 

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Mit dem Winepass zum Weingenuss


Moderne Kellereien, wie jene in Tramin, ausgezeichnet mit Architekturpreisen, historische Gewölbe und Weinreben soweit das Auge reicht, dazu funkelnde Rotweine, leichte, fruchtige Weißweine und ein erfrischendes Rahmenprogramm rund um die aromatische Weinvielfalt – das ist die Südtiroler Weinstraße.
Und damit all die Weingenüsse hier im Süden Südtirols noch enger zusammenrücken, damit Kellereien, Weinmuseen, Vinotheken und önogastronomische Veranstaltungshöhepunkte noch leichter und vor allem autofrei  erreichbar sind, gibt es seit dem Frühjahr 2013 den Winepass der Südtiroler Weinstraße.
Dem Vorbild der Mobilcard Südtirol folgend, verbindet der Winepass die mühelose Erreichbarkeit aller Eckpunkte der Weinkultur zwischen Terlan und Salurn mit vielen weiteren reizvollen Höhepunkten. Von der Weinbergbegehung bis zum Sommelier-Seminar reicht das durchdachte Programm, das an 3 oder 7 aufeinanderfolgenden Tagen zu spannenden Weinerlebnissen einlädt. Im Preis von 35 € für den 3-Tages-Weinpass beziehungsweise 40 € für den 7-Tages-Weinpass ist die Südtirol weite Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel inbegriffen. So gelingt autofreier Genussurlaub in der Weinbauregion zwischen Blauburgunder und Grauvernatsch, zwischen Lagrein, Sauvignon und Gewürztraminer. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Südtiroler Weine entlang der Südtiroler Weinstraße gefangen nehmen und entdecken Sie zugleich viele schöne Winkel des gesamten Alpenlandes ganz ohne selbst hinter dem Steuer sitzen zu müssen.

 

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Rund um Tramin über Stufen und Steige: die Traminer Höhenwanderweg.


Knapp 15 Kilometer, 5 Stunden Gehzeit und beinahe 800 Höhenmeter erwarten den Bergwanderer bei dieser Umrundung von Tramin.
Vom Rathausplatz über den Ortsteil Rungg steigt man durch das Grauner Joch steil zur Fraktion Graun auf, um über den Traminer Höhenweg – links das Roenmassiv, rechts Tramin -  bis zu einer Bank mit Wasserstelle, der sogenannten „Klapf“, zu gelangen, von wo aus man der Markierung Taurisweg folgend, wieder ins Zentrum des Weindorfes absteigt.

 

 

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Der Roen ist Tramins Hausberg


Die ungekrönte Königin der Bergwanderungen rund um Tramin: die Wanderung auf den Traminer Hausberg, den Roen.

Startet man vom Zentrum des Weindorfes aus, dann überwindet man in wenig mehr als 9 Kilometern und etwa 6 Stunden reiner Gehzeit rund 1.880 Höhenmeter bevor man über das Berggasthaus Gummererhof und die Überetscher Hütte den Gipfel des Roen erreicht (Achtung: Kurz vor dem Gipfel legt der Wanderer einen Teil des Weges auf einem Klettersteig zurück.).

 

 

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Südtiroler Weinbauern erwarten sich Spitzenjahrgang

Südtirol: Wenn auch die Menge, bedingt durch die Frostschäden im Frühjahr,  etwas geringer ausfallen dürfte, so wird es aber hinsichtlich der Qualität, 2012 wiederum einen Spitzenjahrgang geben. Diese Prognose stellen Südtirols Weinproduzenten wenige Wochen vor der diesjährigen Weinernte.


Noch gilt es aber abzuwarten, denn das Wetter kann immer noch einen Strich durch die Rechnung machen. Bisher war dieses ideal. So gab es bisher wenig und keine Ausfälle, etwa durch Hagel. Besonders die Sorten Blauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay zeigen sich derzeit von ihrer besten Seite. Gut im Wachstum auch der Lagrein. Bei den Spätsorten Merlot und Cabernet müsse man nach Auskunft der Experten noch etwas abwarten, um deren Qualität einstufen zu können.

Was sich Südtirols Weinbauern in dieser Zeit wünschen, sind kühle Nächte von 15 bis 20 Grad. Alles was darüber ist, macht beispielsweise der Sorte Vernatsch zu schaffen. Der Fleiß der Bauern und das Können der Kellermeister alleine machen den Südtiroler Wein also noch nicht. Der Südtiroler Spitzenwein braucht noch das unmissverständliche Zutun des Südtiroler Wetters und auf dieses kann man sich verlassen.

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“Nacht der Aromen” in Tramin


Eine kulinarische Reise in eine „Nacht der Aromen“ darf man am 11. August in der Kellerei Tramin unternehmen. Dabei wird bei diesem besonderen kein  typisches Traminer Produkt Regie führen, möchte man mal vom Traminer Wein absehen. Für das Aroma sorgen Reisspezialitäten. Kein geringerer, wie Chefkoch und Reisproduzent Gabriele Ferron konnte für diesen außergewöhnlichen Abend gewonnen werden. Acht verschiedene Risottos mit den jeweils dazu passenden Weinen der Kellerei Tramin werden serviert. Man darf gespannt sein, wie das Wechselspiel der Aromen,  des handwerklich hergestellten Reises und den Traminer Spitzenweinen die Sinne belebt.  Das Sommernachtsfest im Hof der Kellerei Tramin wird begleitet vom „Pippo Guarnera Quartett“ (Fine Chicago Blues)
Informationen im Tourismusverein Tramin

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Die “Größte Traube der Welt” sollte in Tramin entstehen


Der Tourismusverein von Tramin arbeitete bis vor wenigen Tagen und über einen Zeitraum von zwei Jahren emsig an einem Projekt, welches, wenn es denn umgesetzt worden wäre, über die Grenzen Südtirols hinaus, marketingtechnische Bedeutung und nachhaltige Aufmerksamkeit erzielt hätte.

Der Gedanke, die Identität Tramins als Weindorf aufzuwerten, der Weinwirtschaft Tramins ein authentisches Wahrzeichen zu widmen – der Heimat,  des mittlerweile weltbekannten Gewürztraminers,  ein Denkmal zu schaffen, scheiterte, weil ausgerechnet Teile der Traminer Weinwirtschaft, dem Ganzen nicht das notwendige Interesse abgewinnen konnten.

Die Idee, welche vom Traminer  Siegfried Unterkircher dem Tourismusverein vorgeschlagen wurde, sah den Bau der „Größten, lebenden Gewürztraminer Traube“ vor: Eine Stahlkonstruktion von sieben bis acht Metern Höhe – mit entsprechendem traubenförmigem Volumenkörper,  welcher zur Erntezeit im Herbst, mit Gewürztraimertrauben behängt hätte werden sollen. Die Geschichte des Weinbaus und der Weinproduktion hätte sich dann mit dem „Wimmen“ von eben dieser Traube, bis zu einer Sonderabfüllung, fortsetzen sollen. In der Folge wäre die Konstruktion in eine bleibende Traube aus Stahl mit entsprechenden Elementen umgewandelt worden.   

Mittels einer Internetplattform und anderen Pressemaßnahmen plante man die redaktionelle Begleitung des Weinbaus in Tramin, vom Schnitt der Rebe bis zum Genuss des fertigen Weines. Man hätte damit vor dem eigentlichen Höhepunkt, über ein ganzes Jahr hindurch, laufend das Thema Wein für Tramin  lancieren können.

Die vorbereitenden Arbeiten seitens des Tourismusvereines von Tramin, welche sich über einen Zeitraum von mittlerweile zwei Jahre erstrecken, brachten das Projekt in realistische Startblöcke. Sprich, von der Wahl eines strategischen Standortes, die Anmietung desselben bis zur technischen und statischen Planung ist alles so weit gediehen, um konkret an die Umsetzung für den kommenden Herbst zu gehen. Die Kosten, welche sich mit 80.000 € beziffern, konnten  bis zu 80% abgedeckt werden, wobei das Land Südtirol, die Gemeinde Tramin, der Tourismusverein von Tramin den größten Teil der Kosten decken.  Die restlichen 20% – grobe 15.000 €,  konnten trotz immenser Anstrengungen nicht aufgetrieben werden, weil, wie eingangs erwähnt, Teile der Traminer Weinwirtschaft, welche die eigentlichen und langfristigen Nutznießer dieser Werbemaßnahme gewesen wären,  nicht zu überzeugen  waren. 

Vor dem Hintergrund der moderaten Gesamtkosten des Projektes und den zu erwartenden Werbeeffekt für Tramin und seinem Wein, entschieden sich die Verantwortlichen im Tourismusverein nur schweren Herzens gegen das Projekt. In Tramin ist man aber sicher, dass die „Grösste Traube der Welt“ irgendwann und irgendwo auf der Südtiroler Weinstrasse entstehen wird und es demnach zumindest eine Traminer Idee war, welche die Perle unter den Südtiroler Weindörfern würdigen sollte.

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Wandern in Tramin


Sie möchten  Tramin  erwandern? Dabei ist Ihnen heute gemütlich und morgen schwungvoll zumute? Kein Problem. In der Weinbauregion nahe dem Kalterer See sind der Wanderfreude nur die Grenzen gesetzt, die Sie selbst ziehen.

Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach frischer Bergluft, nach sonnigen Weinbergen oder nach dem wärmsten Badesee der Alpen steht – in Tramin werden Sie fündig. Dank der begünstigten Lage des Weindorfes am Fuße des Mendelgebirges, nur wenige Höhenmeter über der Talsohle des Etschtales, finden Sie vom ebenen Seerundweg über den Weinlehrpfad bis zur aussichtsreichen Bergtour von allem etwas.

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Von Tramin um den Kalterer See

Unsere Webcam Kalterer See bringt halbstündlich ein aktuelles Bild. Die äußerst milden Frühlingstage mit Temperaturen über 20 °C scheinen die Landschaft im Halbstundentakt zu verändern. Zartrosafarbene Blüten an den Mandelbäumen entlang der Südtiroler Weinstraße, frisches Grün an tief hängenden Trauerweiden und im Frühlingstal zwischen dem Kalterer See und den Montiggler Seen bedeckt ein Teppich aus Märzenbechern, Leberblümchen und gelben Primeln den Waldboden. Rings um den Kalterer See ist der Frühling angekommen. Zeit, in die Wanderschuhe zu schlüpfen und sich auf die Suche nach den ersten Knospen an den Apfelbäumen zu machen.

Von der Weinkellerei Tramin zum Beispiel ist es durch die Weinberge bis zum südlichen Ende des Kalterer Sees nur ein Katzensprung. Hier in St. Josef am See beginnt das Biotop am Schnittpunkt mehrerer Vogelfluglinien. Mitten hindurch durch das Schilf geht es über Holzstege zum Beobachtungsturm und gegen den Uhrzeigersinn auf dem fast ebenen Rundweg um den Kalterer See herum. Wer den Blick auf den Kalterer See von oben genießen möchte, sollte den kurzen, aber recht steilen Aufstieg zur Leuchtenburg nicht scheuen. Von den Ringmauern der kleinen Burgruine schweift der Blick weit über den See und das Südtiroler Unterland mit den Weindörfern Tramin und Kaltern. Gegenüber erhebt sich das Mendelgebirge und unter uns, am Fuße des Mitterberges, glitzert Südtirols wärmster Badesee im Sonnenlicht. Nur noch wenige Wochen und es beginnt hier am Kalterer See wieder die Badesaison.

Ein ganz besonderes Wandererlebnis ist der Kalterer Weinwandertag, der heuer am 29. April stattfindet. Gehen doch zwei große Leidenschaften des südlichen Südtirols, das Wandern und der Wein, an diesem Tag einmal mehr Hand in Hand. Und spätestens dann, wenn die Weinkellereien rund um den Kalterer See am Weinwandertag ihre Tore und Keller öffnen, um den Wanderer einzulassen, ihm Einblicke zu ermöglichen in die Geheimnisse rund um den Weinbau, dann wird uns wieder klar, warum wir uns so sehr auf das Ende des Winters und das Frühlingserwachen im Süden Südtirols gefreut haben.

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