Wandern Tramin: zum “Weißhorn”

Es gehört zu den ersten Blickfängen von den Balkonen unserer Ferienwohnungen in Tramin. Neben dem Kalterer See im Norden, liegt im Osten das Weißhorn (2.316 m). Ein lieblicher, weit hin sichtbarer Berg, an der Grenze von Südtirol zum Trentino.
Wer in Tramin mit dem Wagen startet, nimmt zunächst die Straße nach Auer, dort geht es in Richtung Montan, weiter nach Cavalese. Nach einer halben Stunde Fahrzeit, kurz vor Cavalese, nimmt man die Einfahrt in den Ort „Castello“. Hier ist dann drauf zu achten, dass man sich bereits in einer italienischen Provinz (Trient) befindet und es demnach keine deutsche Beschilderung mehr gibt.
Das von uns angesteuerte Ziel und gleichzeitig der Ausgangspunkt unserer Wanderung ist das Jochgrimm – Italienisch: „Passo di Oclini“.  
Am Jochgrimm angekommen, steht dem Wanderer ein großer gebührenfreier Parkplatz zur Verfügung. Unser Ziel zeigt sich nach wie vor markant und anmutend aus weißem Sarldolomit-Gestein. Sein Zwillingsbruder, das Schwarzhorn (2.439 m), liegt unmittelbar daneben,  besteht aber aus dem rötlich-grauem Bozener Quarzporphyr . Warum sich diese nahen Berge aus unterschiedlichem Gestein zusammensetzen, liegt am Umstand, dass zwischen den beiden Gipfeln die geologische Störung, der so genannten „Trudener Linie“,  verläuft. Die Erosion hat am Schwarzhorn mächtig gewirkt und  alle Schichten über dem Porphyr abgetragen.
Das Gipfelkreuz des Weißhorns ist in 30 bis 40 Minuten zu erreichen. Der Anstieg ist mit gutem Schuhwerk auch mit kleineren Kindern leicht und problemlos zu bewältigen.  Die Belohnung ist ein sehr schöner Ausblick auf die umliegende Bergwelt, den Tälern und Gipfeln ringsum.

Nach dem Abstieg  geht es für uns durch das herzerfrischende Grün der Almen, begleitet von dem  romantischen Schellen der zahlreichen Kuhglocken zur „Gurndin Alm“, wo wir uns von typischer Südtiroler Hausmannskost verwöhnen lassen.  
Hier zu: Bilder Wanderung Weißhorn

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